Totale Prothese nach TIF und Staub Cranial

Was ist Totalprothetik?
Eine Total- oder Vollprothese ist notwendig, wenn im Kiefer keine Zähne mehr vorhanden sind.

Was ist TIF®?
TIF® (Totalprothetik in Funktion) ist eine von Karl-Heinz Körholz entwickelte didaktische Vorgehensweise speziell für die Aus- und Weiterbildung auf der Grundlage des Totalprothetikkonzepts der von Prof. Dr. Albert Gerber. Diese Methode wird in unserem Labor für die totaltherapeutische Versorgung angewendet.

Wie funktioniert die Methode TIF®?
Ausgangspunkt der TIF® ist die Modellanalyse, womit ehemalige Zahnpositionen sowie statisch günstige Belastungsbereiche des Prothesenlagers ermittelt werden. Die anschließende systematische Zahnaufstellung lässt sich jederzeit mit einfachsten Hilfsmitteln eindeutig überprüfen.
Diese Methode ist geräteunabhängig. TIF® erlaubt von der Vollbalancierung über die lingualisierte Okklusion bis hin zur Eckzahn-Prämolaren-Führung die Realisierung der unterschiedlichsten Okklusionskonzepte. Die strukturierte und planvolle Vorgehensweise bietet jederzeit ein überprüfbares Arbeitsergebnis. Einfache Hilfsmittel in drei Dimensionen legen jede einzelne Aufstellung des Zahnes fest und kontrollieren diese. So wird in kurzer Zeit ein konstant hohes Qualitätsniveau in der Totalprothetik erreicht und auch gewährleistet.

Was ist Staub® Cranial?
Karl-Heinz Staub entdeckte die Mundraumgesetze, aus denen Zahnpositionen, Ebenen und die Relationen der Kiefer zueinander ableitbar sind. Die Anwendung von messbaren und eindeutig definierten physikalischen Größen werden Zustand, Zusammenhänge und Veränderungen im Mundraum sind die Grundlage für die Fertigung der Totalprothese. Unsere Mitarbeiter sind speziell auf dieses System geschult, damit wir für Sie eine hohe Qualität erreichen.

Wie funktioniert die Methode Staub® Cranial?
In der Modellanalyse werden biologische Fixpunkte festgestellt, die Abstände zwischen den Punkten vermessen und mit der Staub® Software in Zahnpositionen umgerechnet. Um die Zähne schädelbezüglich und den Zahnbogen richtig zu positionieren, stellt das Ortho-Equipment die Penta-Ebene (Okklusionsebene) dreidimensional her. Somit lassen sich alle Hybrid- und Deckprothesen mit deutlich weniger Zwischenkontrollen herstellen. Das prothetische Ziel, also das Endergebnis, wird mit dieser Vorgehensweise bereits am Erstmodell sichtbar.

Übersicht

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